[00:00.000] 作词 : Marcel[00:01.000] 作曲 : Marcel[01:35.844]Manchmal frage ich mich, denkst du überhaupt noch an die Tage, die da waren, als noch lebte, was bald welkte und verblich?[01:44.613]Manchmal denke ich zurück an früher, als so vieles neu war, und es ist berauschend und erfüllend wie das, was verstrich[02:10.939]Manchmal spüre ich noch fast wie Tränen die Erinnerung an Nächte, Tage, Abende, auf ewig in mein Blut geschrieben[02:19.694]Manchmal bin ich wieder, der ich damals war, dann wenn ich treibe auf den Flüssen jener Zeit, von der so viel mir geblieben[03:32.473]Auf eis'gen Monden sprossen märchenhafte Gärten[03:40.717]Und in den Sternen klang ein Lied, das Aufbruch hieß[03:48.956]Aus meinem Herz entsprangen Wege in die Freiheit[03:57.177]...und über allem lag ein sanfter Hauch Anis[04:18.999]In mir singen meine Toten, hohle Chöre schwellen an[04:22.461]Bis die Zeit wie Glas zerspringt und schneidet mich mit scharfer Qual[04:26.178]Doch es ist ein süßer Schmerz, als mein Blut mit den Liedern fließt[04:29.893]Und benetzt mit roten Träumen schneide ich mich noch einmal[04:33.609]Denn in alten, kalten Grüften ruhen liebliche Gebeine[04:37.328]Gerne steige ich hinab unter dem zweiten Mond, dem bleichen[04:41.058]Dunkle Augenhöhlen wissen, dass ich nie vergessen werde[04:45.036]Was sie waren in den Tagen von noch jungen Königreichen[07:00.513]Draußen auf den weiten Wiesen, auf den Feldern junger Träume[07:09.375]Wird schon bald die Nebelsonne sich aus ihrem Schlaf erheben[07:20.439]Morgentau in jenen Zeiten schmeckt wie Tränen aus Anis[07:28.997]Die einer weint, der weiß, er wird sein Gestern nicht noch mal erleben