[00:00.00] 作词 : Friedrich von Hardenberg[00:01.00] 作曲 : Detlef Job[00:23.95]Wer einsam sitzt in seiner Kammer[00:34.90]Und schwere bitt're Tränen weint[00:45.89]Wem nur gefärbt von Not und Jammer[00:56.88]Die Nachbarschaft umher erscheint[01:03.20]Wer in das Bild vergang'ner Zeiten[01:13.84]Wie tief in einen Abgrund sieht[01:24.47]In welchen ihn von allen Seiten[01:35.34]Ein süßes Weh hinunter zieht[01:42.10]Es ist als lägen Wunderschätze[01:52.32]Da unten für ihn aufgehäuft[02:03.11]Nach deren Schloss in wilder Hetze[02:14.07]Mit atemloser Brust er greift[02:20.67]Die Zukunft liegt in öder Dürre[02:31.06]Entsetzlich lang und bang vor ihm[02:41.83]Er schweift umher, allein und irre[02:52.65]Und sucht sich selbst mit Ungestüm[02:59.39]Ich fall' ihm weinend in die Arme[03:10.02]Auch mir war einst wie dir zumut'[03:20.73]Doch ich genas von meinem Harme[03:31.83]Und weiß nun wo man ewig ruht[03:41.97]Dich muss wie mich ein Wesen trösten[03:52.37]Das innig liebte, litt und starb[04:03.04]Allen die ihm getan am wehesten[04:13.91]Mit tausend Freuden er vergab[04:20.71]Er starb und dennoch alle Tage[04:31.39]Vernimmst du seine Lieb' und ihn[04:42.17]Und kannst getrost in jeder Lage[04:52.92]Ihn zärtlich in die Arme zieh'n[04:59.57]Was du verlorst hat er gefunden[05:10.32]Du triffst bei ihm, was du geliebt[05:21.05]Und ewig bleibt mit dir verbunden[05:32.06]Was seine Hand dir wiedergibt