[00:09:43]Der Spielleut´ wunderbare Klänge[00:13:43]Füll´n den Marktplatz mit Gedränge.[00:16:43]Jeder will hier nicht nur lauschen,[00:19:43]Sondern sich auch gleich berauschen[00:22:43]An Pfeiffenlaut und Lautenspiel,[00:26:43]Des Pfaffen Zetern hilft nicht viel...[00:29:43]Des Pfaffen Zetern hilft nicht viel...[00:41:43]Die Spielfrau bläst die lange Pfeiff´,[00:44:43]Nie werden ihr die Finger steif.[00:48:43]Wie gut sie bläst, wie sehr sie´s kann,[00:51:43]Das sieht und hört ein jeder Mann[00:54:43]Und wünscht sich, ihm gehört ihr Spiel,[00:57:43]Der Frauen Seufzen hilft nicht viel...[01:01:43]Der Frauen Seufzen hilft nicht viel...[01:13:43]Da tritt hervor der stolze Sänger,[01:17:43]Um ihn herum wird es viel enger,[01:20:43]Sein sanftes Singen kann verführen,[01:23:43]Nun will ihn jedes Weib berühren.[01:26:43]Ein tiefer Blick, er kennt sein Spiel,[01:30:43]Der Männer Fluchen hilft nicht viel...[01:33:43]Der Männer Fluchen hilft nicht viel...[01:45:43]Hört die Glöckchen, wie sie klingen,[01:49:43]Wenn die Hüften kreisend schwingen:[01:52:86]Die Tänzerin bewegt den Leib,[01:55:43]Den Mannen schönsten Zeitvertreib[01:59:43]Bietet ihr Tanz, sie kennt ihr Spiel,[02:02:43]Der Frauen Keifen hilft nicht viel...[02:05:43]Der Frauen Keifen hilft nicht viel...[02:17:43]Die Bälle wirbeln durch die Luft,[02:20:43]Die ganze Menge johlt und ruft![02:24:43]So springt der Gaukler auf und nieder,[02:27:43]Umstreift beim Gaukeln manches Mieder.[02:30:43]Die Finger flink, so ist sein Spiel,[02:34:43]Der Männer Geifern hilft nicht viel...[02:37:43]Der Männer Geifern hilft nicht viel...[02:49:43]Die Nacht bricht ein, der Markt wird leer,[02:53:43]doch füllt sich die Taverne sehr,[02:56:43]dort wird das Treiben fortgeführt,[02:59:43]so mancher unsittlich berührt,[03:02:43]So folget jetzt Musik und Spiel,[03:06:43]Ihr sehet ja, es hilft Euch viel![03:09:43]Ihr sehet ja, es hilft Euch viel!